Was will und was kann Erziehung heute?

Die gegenwärtige Wertediskussion beweist, dass die klassischen bürgerlichen Ideale in der hergebrachten Art und Weise nur noch schwer zu vermitteln sind. Damit wird auch die Stellung des Lehrers als Respektsperson und als Vermittler dieser Ideale in Zweifel gezogen. Ob in der politischen Debatte, im Wirtschaftsjournal oder am Küchentisch zu Hause– immer wieder wird Unmut am Bildungssystem geäußert. Symptome werden öffentlich benannt und zumeist ohne die Betroffenen diskutiert. Nicht erst seitdem die Pisastudie die Republik schockierte, ist Erziehung als eines der wichtigsten politischen Probleme erkannt worden. Bildung ist entscheidend für den gesellschaftlichen Progress.

Vom Lehrer wird zunehmend viel erwartet und zugleich schwindet seine soziale Anerkennung.

Hier setzt unsere Unruhe ein.

RUHE
HERRSCHAFTEN


Theaterpädagogisches Projekt
mit Jugendlichen von
Berliner Schulen
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